von Peter Hess

Es ist aus Zug nicht wegzudenken, aus der Schweiz ebenso wenig, seine Ausstrahlung reicht weit über die Kantons- und Landesgrenzen hinaus: das Lassalle-Haus in Bad Schönbrunn, das Kompetenzzentrum des Jesuitenordens. Seine Türen stehen Menschen offen, die auf ihrem persönlichen und spirituellen Weg weiterkommen und einen gesellschaftlichen Beitrag leisten möchten. Hier finden sie innere Ruhe, Antworten auf Fragen, hier stossen sie auf neue Visionen, können sich für Mitmenschen engagieren. Das Angebot zeichnet sich durch Breite und Qualität aus: religiöse und spirituelle Grenzen werden überwunden, vermittelt werden Wege aus Zen, Exerzitien, Kontemplation und Yoga, geübt wird der Dialog zwischen unterschiedlichen Wertorientierungen und der Fokus wird immer stärker auf ethische Fragen aus dem Wirtschaftsalltag gelegt.

Nun ist der denkmalgeschützte Bau in die Jahre gekommen; er hält Sicherheitsstandards, energetischen Überlegungen und heutigen Bedürfnissen nicht mehr stand. Umfangreiche Sanierungsmassnahmen sind unabdingbar geworden. Aus eigenen Kräften sind sie für den Jesuitenorden nicht zu bewältigen; trotz einem bedeutenden Beitrag aus den eigenen Reihen ist der Orden auf die Unterstützung weiterer Kreise angewiesen.

Ich möchte um Ihre Aufmerksamkeit und Ihre Solidarität bitten – damit das Lassalle-Haus auch für künftige Generationen ein Ort des Halts, der Reflexion und des Auftankens bleiben kann.

Dr. Peter Hess, Präsident des Patronatskomitees,
Rechtsanwalt und Notar, ehemaliger Präsident des Nationalrats

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