Das Lassalle-Haus schreitet in die Zukunft

Gemeinsam wird es gelingen.

Ab Anfang 2015 stehen grosse Veränderungen im Lassalle-Haus an. Das Haus wird für ein Jahr geschlossen und umgebaut. Ziel des Umbaus ist die komplette Modernisierung und Sanierung des Gebäudes und der Zimmer. Dieses aufwändige Projekt wird etliche Millionen Franken kosten, von denen ein Grossteil über Fundraising generiert werden soll. Auf dieser Website wollen wir über alle Ereignisse und Erfolge unserer Fundraising-Aktivitäten informieren. Und wir können schon erste erfreuliche Resultate vermelden. Verschiedene Freunde des Hauses haben hohe Beträge für dieses komplexe und umfangreiche Projekt «Lassalle-Haus 2016» gesprochen. Ebenso hat sich ein namhaftes Patronatskomitee unter der Führung von Peter Hess formiert, das unsere Bemühungen unterstützt. Mehr zum Projekt...


Projekt-News

Die wehmütige Stille

Lassalle-Haus

 

Kennen Sie die Leere, die sich nach einem Festmahl bei Ihnen zuhause einstellt? Sie haben die Wohnung schön aufgeräumt, sorgfältig den Tisch gedeckt, mit Liebe die Speisen zubereitet, die Gäste bewirtet, in frohe Gesichter geblickt – und dann, am Ende des Abends, verabschiedet sich der letzte Gast. Sie ziehen leise die Türe zu, bleiben noch einen Moment an der Türschwelle stehen, blicken um und in sich, verspüren vielleicht Erleichterung, dass alles so gut geklappt hat. Aber eben auch diese gewisse Leere, kaum in Worte zu fassen, aber unzweifelhaft da. Sie ist im Moment durch nichts zu verdrängen, auch wenn Sie sich noch so emsig den dreckigen Töpfen und Tellern annehmen und energisch das Tischtuch ausschütteln.



Weiterlesen …

Grusswort

von Peter Hess

Es ist aus Zug nicht wegzudenken, aus der Schweiz ebenso wenig, seine Ausstrahlung reicht weit über die Kantons- und Landesgrenzen hinaus: das Lassalle-Haus in Bad Schönbrunn, das Kompetenzzentrum des Jesuitenordens. Seine Türen stehen Menschen offen, die auf ihrem persönlichen und spirituellen Weg weiterkommen und einen gesellschaftlichen Beitrag leisten möchten. Hier finden sie innere Ruhe, Antworten auf Fragen, hier stossen sie auf neue Visionen, können sich für Mitmenschen engagieren. Das Angebot zeichnet sich durch Breite und Qualität aus: religiöse und spirituelle Grenzen werden überwunden, vermittelt werden Wege aus Zen, Exerzitien, Kontemplation und Yoga, geübt wird der Dialog zwischen unterschiedlichen Wertorientierungen und der Fokus wird immer stärker auf ethische Fragen aus dem Wirtschaftsalltag gelegt.

Weiterlesen …


Wohnen in Bad Schönbrunn

Wohnungen 1. OG
Wohnungen 1. OG
Wohnungen 2. OG
Wohnungen 1. OG

Auch in Zukunft ist es uns wichtig, Menschen zu gewinnen, die mit uns in Bad Schönbrunn wohnen, von seinen Möglichkeiten profitieren und das Lassalle-Haus als geistliches Zentrum mit uns beleben. Die Wohnungen in der Forrenmatt, die wir ab Juni 2016 wieder langfristig vermieten, möchten wir insbesondere diesen Menschen zur Verfügung stellen.

Für Wohnungsbesichtigung Forrenmatt und Alte Villa bitten wir um Voranmeldung bei monika.ilg@lassalle-haus.org.

weitere Infos zu den Wohnungen ...


Prominente unterstützen das Projekt «Lassalle-Haus 2016»

Annemaria Huber-Hotz

«Das Lassalle-Haus habe ich als hervorragende Institution kennengelernt. Es ist ein aussergewöhnliches Kompetenzzentrum, in dem in einer offenen und konzentrierten Atmosphäre wichtigen Ethik-Fragen nachgegangen wird. Es bietet zudem Menschen, die Ruhe und Einkehr suchen, den geeigneten Rahmen und perfekte Betreuung. Ich hoffe, dass auch künftig viele Menschen Anstösse in Bad Schönbrunn erfahren dürfen.»

Bruno Brantschen SJ, Bildungsleiter Lassalle-Haus

«Der Dialog mit anderen spirituellen Traditionen, Religionen und Kulturen ist für mich das Herzstück des Lassalle-Hauses. Durch Begegnungen mit anderen erkenne ich immer besser, wer ich selber bin und was meine Identität ausmacht. Diesen Prozess tagein tagaus erfahren zu dürfen, ist ein grosses Geschenk. Auf diesem Hintergrund wünsche ich mir für die Zukunft, den Kern des christlichen Glaubens noch stärker für die nächste Generation ins Spiel bringen und auch junge Menschen mit ihren Fragen, Sorgen, Freuden und Sehnsüchten begleiten zu können.»

Anna Gamma, Dr. phil. I, Zen-Meisterin

«Seit Jahrzehnten wird im Lassalle-Haus der interreligiöse Dialog auf der Ebene der Erfahrung und des theoretischen Diskurses eingeübt und gepflegt. Damit wird an diesem Ort Grundlagenarbeit geleistet, deren gesellschaftspolitische Bedeutung nicht hoch genug eingeschätzt werden kann. Es muss alles daran gesetzt werden, dass diese wichtige Arbeit auch künftig weiter vermittelt werden kann.»

Herbert Winter, Präsident, Schweizerischer Israelitischer Gemeindebund SIG

«Ich habe das Lassalle-Haus als einen Ort kennen und schätzen gelernt, in dem der interkulturelle und interreligiöse Dialog bewusst gepflegt wird. Hier wird nach gemeinsamen Nennern gesucht – in einer Tiefe und mit einer Reflexion, die ihresgleichen suchen. Das Lassalle-Haus nimmt eine wichtige Brückenfunktion ein, die es hoffentlich noch lange aufrechterhalten kann.»

Dr. Felix Gmür, Diözesanbischof Basel

«Auf hohem Niveau leistet das Lassalle-Haus einen äusserst wertvollen Beitrag für die persönliche Reifung vieler Menschen. In unserer Gesellschaft wächst die Offenheit für spirituelle Fragen, deren Rolle immer zentraler wird. Deshalb hoffe ich, dass das breite Spektrum des Lassalle-Hauses von ignatianischen Exerzitien bis zu Zen auch künftig möglichst viele Menschen erreichen kann.»

Beat Villiger, Regierungsrat

«Wer Probleme eindimensional betrachtet, wird sie nicht lösen können. Das lehrt mich mein Amt Tag für Tag. Auch die Anforderungen, denen das Lassalle-Haus entgegenblickt, sind vielschichtig. Nur unter Berücksichtigung vieler Dimensionen und mit vereinten Kräften kann diese für Zug und die ganze Schweiz so wichtige Institution die nächsten Schritte in die Zukunft tun. Ich bitte Sie von Herzen, das Lassalle-Haus auf diesem Weg zu unterstützen.»

Prof. Dr. Michael von Brück, Lehrstuhl für Religionswissenschaft, Ludwig-Maximilians-Universität München

«‹Bewusstseinswandel› ist eine Aufgabe, vor der die Menschheit insgesamt steht. Ein solcher kann und muss eingeübt werden. Es ist eine Angelegenheit, die das gesamte Leben durchdringen wird in individuellen, wirtschaftlichen und politischen Zusammenhängen. Das Lassalle-Haus stellt sich dieser Aufgabe als Ort der Praxis, an dem all diese Lebensbezüge zusammenkommen.»

Ulrike Kriener, Schauspielerin

«Das Lassalle-Haus ist für mich eine wahre Entdeckung. Ich besuchte Schönbrunn im Rahmen einer Arbeit, aber ich kam auch als Suchende mit Fragen zur Spiritualität. Als ich nach einigen Tagen den Ort wieder verliess, empfand ich mich als Freundin des Hauses. Ich hatte in der kurzen Zeit der Stille und Konzentration, der inspirierenden Begegnungen, mehr erfahren und entdecken dürfen, als mir bewusst war, dass ich suchte. Dafür bin ich zutiefst dankbar und wünsche auch anderen Menschen dieses Erlebnis.»

Rolf Soiron, Verwaltungsratspräsident Lonza und bis Frühling 2014 Holcim

«Das Lassalle-Haus ist eine Oase der Konzentration, der Zurückgezogenheit und Ruhe. Hier findet man Stille im Innern und im Äussern. Gerade in unserer oft lauten und hektischen Zeit ist ein Ort wie dieser ein wahres Geschenk. Ich wünsche dem Lassalle-Haus die notwendigen Entscheide und Mittel, um auch künftige Generationen ansprechen und begleiten zu können.»

Christine Novakovic, Head Clients and Investment Banking UBS

«Das Lassalle-Haus ist nicht nur ein wunderbarer Ort des Rückzugs und der Stille, sondern bietet auch einen Rahmen, um wichtigen Themen zu zentralen Fragen aus Wirtschafts- und Finanzethik auf den Grund zu gehen. Gerade auch für die Welt der Unternehmen ist das Lassalle-Haus eine wertvolle Institution – nicht zuletzt, um Fragen des persönlichen Energiemanagements nachzugehen.»

Georg Frey, ehemaliger kantonaler Denkmalpfleger, Zen-Schüler im Lassalle-Haus

«Die differenziert gestalteten Räume schaffen eine Atmosphäre, die zugleich Offenheit und Geborgenheit vermittelt. Gartenanlage, Baukörper und Innenräume bilden wie bei einem Musikstück eine durchkomponierte, harmonisch in die Landschaft eingebettete Einheit. Diese ganzheitliche architektonische Qualität ist einzigartig und begründet den grossen Wert der Anlage als Baudenkmal. Bei der geplanten Sanierung geht es im wahrsten Wortsinn um die Pflege dieses Denkmals, darum, es zu erhalten und neu zu beleben.»

Dr. med. Helen Hochreutener, FMH, Jugend- und Kindermedizin, Spezialärztin Allergologie und klein. Immunologie

«Als Zentrum für Spiritualität, Dialog und Verantwortung führt das Lassalle-Haus Bad Schönbrunn qualifizierte Seminare und Kurse für Ärzte und andere Mitarbeiter in Medizinalberufen durch, die einen wesentlichen Beitrag zu spirituell-theologischen sowie ethisch-philosophischen Aspekten im Bereich Medizin und Spiritualität zu leisten vermögen. Damit kann das ärztliche Handeln ganzheitlich in einem grösseren Kontext neu erlebt und reflektiert werden.»